user_mobilelogo
user_mobilesplash

RZ LogoStadKamOrch

Irgendein Dienstag
7 Uhr abends,
eben von der Arbeit gekommen
- die Woche hat mich wieder, Abendbrot,
Noten nehmen, Geige schnappen, 
losfahren nach Stade
... im Auto dreht sich der Tag ein bißchen im Kopf,
5 Minuten vor 8,
Stühleschieben im Probenraum des Athenaeums,
stimmen, Routine,
die ersten Töne noch etwas zaghaft und schief,
... egal, erstmal spielen,
lauter, leiser, schneller, langsamer,
Geigen einmal alleine,
Bratschen und Celli bitte ab Takt 67,
... und jetzt wieder alle ...
langsam nimmt die Seele die Melodien auf,
Einsatz, Pause, zählen - wieder hinein
... andere Gedanken verflüchtigen sich ...
Konzentration,
das war jetzt aber echt unsauber,
nochmal ... besser ... und weiter
- Pause - 
auf einen Schwatz, 
Neugier,
Claudia hat immer etwas zu erzählen,
10 nach 9
die Bläser kommen dazu,
Flöten, Klarinetten, Fagotti, der Klang wird üppiger
... Melodien fließen in einander
... verweben sich,
dann ist es 10
... ein paar Töne strömen noch durchs Blut,
die Seele schwingt nach ...
einpacken,
keine Hektik mehr,
... und friedvoll heim.
 Buxtehude, den 22.09.2001                     H. Schulze